Buchpassion | Liebliengsautorinnen und -Autoren

Freitag, September 29, 2017


#Buchpassion ist eine gemeinsame Onlineaktion veranstaltet von Janine von Kapriziös für Autoren, Blogger, Leser und Unternehmen der Buchbranche wie beispielsweise Verlage. Jeder kann mitmachen und das auf unterschiedlichste Art und Weise! Das großes Ziel der Aktion ist Nicht- oder Wenigleser auf Bücher und das Lesen aufmerksam zu machen, aber auch von dem einem oder anderen Buch oder Autor zu begeistern.
Herzstück von #buchpassion ist die Blog- und Webseitenparade und die unterschiedlichen Artikel zum Motto der Aktion, Lieblingsautorinnen und -autoren. 

Nachdem ich schon letzten Jahr diese Aktion gespannt verfolgt habe, habe ich mich dieses Jahr spontan entschieden mitzumachen. Wie schon oben erwähnt steht die Aktion dieses Jahr im Zeichen der Lieblingsautoren, so das ich euch in den nächsten Zeilen meinen Liebliengsautor vorstellen werde. Aber natürlich bin ich auch sehr gespannt darauf, über was meine Blogkollegen so bloggen werden. Eine Liste der Teilnehmer findet ihr bei Kapriziös auf dem Blog. Eine weitere gute Gelegenheit  andere Literaturliebhabern zu entdecken und Literaturliebe zu teilen.

Für mich gibt es nur DEN einen Autor zu dem ich immer greifen würde, unabhängig von meinen Stimmungen und Launen und das ist der Meister der Grauens, Stephen King. 
Ich werde hier keine Komplattbiographie von King wieder geben, dass kann jeder für sich selber nachlesen und sich darüber informieren. Mir geht es um meine persönlichen Hintergründe und wie es zu den King- Phänomen kam, dem ich schließlich nach Jahren auch verfallen bin. 


Stephen Edwin King wurde am 21. September 1947 in Portland, Maine geboren. Sein Vater, Donald King und seine Frau Nellie Ruth hatten zwei Jahre zuvor Kings älteren Bruder David gleich nach der Geburt adoptiert, da es den Anschein hatte, dass sie keine Kinder bekommen konnten. 1949 ging Kings Vater buchstäblich mal eben Zigaretten holen und wurde nie wieder gesehen, wenngleich seine Frau schwört, ihn Jahre später in einer Nachrichtensendung als Söldner im Kongo erkannt zu haben. Heute vermutet King, dass sein Vater tot ist, da ihn sonst der Reichtum seines Sohnes angelockt hätte. In seiner Kindheit sieht sich Stephen häufig Fantasy und Science-Fiction Filme im Kino an. Diese Filme prägen seine Vorliebe für Horrorgeschichten. Damals ist Stephen ein schwerfälliges, unsicheres Kind, das ständig Angst hat, sich lächerlich zu machen. In Mittelpunkt seiner drei Romane Amok, Carrie und Christine stehen ausgegrenzte Heranwachsende voller Komplexe, die Probleme mit dem anderen Geschlecht haben.
Kurz danach entdeckt Stephen auf dem Dachboden seines Hauses einen Karton mit Science-Fiction- und Horrorbüchern, die seinem Vater, einem Hobbyschriftsteller, gehört hatten, sowie Erzählungen, die dieser verfasst hatte. King berichtet später, dass dies für ihn wie eine Offenbarung gewesen sei.


In seiner seit über 40 Jahren andauernden Karriere als Schriftsteller hat Stephen King ein schier unendliches Universum erschaffen. Er spielt mit Dimensionen die ich von keinem anderen Autor in diesen Maßen kenne. Dimensionen durch die man gleichzeitig, fasziniert, entsetzt, angeekelt und berauscht wird. Stephen King war meiner Meinung nach der erste Autor der ganz geschickt das Grauen in die Normalität und in den Alttag geholt hat. Er schafft gewöhnliche Lebewesen und Gegenstände aus dem Alltag jedes Menschen sehr sehr böse werden zu lassen, was oftmals viel gruseliger ist als ein Serien- oder Maßenmörder. Somit schafft er, dass man sich nicht mehr wohl fühlt in seiner eigenen Haus. Ich bin oft schockiert, zum Teil wegen der Entsetzlichkeiten die sich in den Büchern ereignen und zum anderen durch meine eigenen Gedanken dabei. Ich bin oft schier entsetzt über meine eigene Brutalität, der ich beim Lesen von Stephen Kings Büchern unbewusst freien Lauf lasse. Eine Leistung die heutzutage wenige bis kaum andere Schriftsteller erreichen, so viele Empfindungen und Gefühle in dem Leser gleichzeitig zu wecken. Er schafft in seinen Büchern eine Illusion von Sicherheit, eine Trügerisches Bild von Geborgenheit, das sich oft gegen den Leser selbst wenden kann. Stephen King ist für mich ein absoluter Meister seines Faches, der unglaublich guten Horror schreiben kann, aber auf seine ganz eigene Art und Weise. 


Eine der schönsten Legenden um die literarischen Anfänge von Stephen King behauptet, dass die Studentin Tabitha King, verheiratet mit dem damaligen Englischlehrer Stephen King, das Manuskript zu einen Horror Roman im Papierkorb findet und ihren Ehemann dazu überredet dieses Werk namens Carrie fertig zu schreiben und einigen Verlagen zu reichen. Da sich zu Beginn der 70er Jare keine für neue phantastische Geschichten interessierte, weil Autoren wie Brandbury, Bloch, Dahl oder Straub den Markt schon abdeckten, hatte der Autor große Mühe seine Texte bei den Verlangen unterzubringen, denn niemand interessierte sich für einfache, triviale Horrorgeschichten. Das wir heute die Meisterwerke dieses besonderen Schriftstellers lesen können, verdanken wir einem junger Lektor des Doubleday Verlags aus New York, der das dünne Bändchen mochte. Das Wunder geschah, und es sollte das Leben der Familie King, die bis vor kurzem in einem Wohnwagen hauste, entscheidend verändern: Der Doubleday Verlag verkaufte über 13 000 Exemplare von Carrie als Hardcover, für das Buch eines Anfängers eine bemerkenswerte Anzahl. Die erste Taschenbuchauflage eines King Buchs, ging fast Zweieinhalbmillionen Mal über die Ladetecken der Buchhandlungen in den USA. Ein Kritiker des Chicago Tribune  war der Erste, der die Frage nach einem Phänomen King zur Diskussion stellte. Carrie zusammen mit Kings anderen Büchern und deren zahlreichen Übersetzungen erreichen eine gedruckte Gesamtauflage von über 200 Millionen Exemplaren weltweit - nur die Bibel läuft noch besser!
Carrie trug seinem Schöpfer schnell den Ruf eines Edgar Allan Poe des 20. Jahrhunderts ein. 
Fast alle Bücher von Stephen King werden in Deutschland aktuell von dem Heyne Verlag heraus gegeben. 

Ich hoffe ich konnte euch diesen außergewöhnlichen Autor etwas näher bringen, zur Edition Lieblingsautor von der Buchpassion Aktion passt er für mich hervorragend.

Die Wellington Saga: Versuchung von Nacho Figueras

Montag, September 25, 2017


Original: "High Season"/2016, Blanvalet Verlag*, 416 Seiten, Übersetzer/-in:Veronika Dünninger, broshiert, ★★★★☆ 4 von 5 Sterne, hier kaufen als Buch, eBook oder Hörbuch

E I N E   L O C K E R   L E I C H T E   L I E B E S G E S C H I C H T E

Champagner und Jetset interessieren die junge und kluge Tierärztin Georgia nicht. Daher stimmt sie wenig begeistert zu, ihren besten Freund zu einem der glamourösen Reitturniere in Wellington, Florida, zu begleiten. Ausgerechnet Alejandro, der unglaublich attraktive älteste Sohn des mächtigen Del Campo Clans, wirft dort ein Auge auf sie und zieht sie wie ein Sturm in eine Welt, in die Georgia so gar nicht zu passen scheint. Doch er ist kein Mann, der ein Nein akzeptiert ...


Als ich dieses Buch startete habe ich nicht viel erwartet, außer eine locker-leichte Geschichte mit leichten Erotik-Akzenten. Und ich muss im Nachhinein ehrlich zugeben, dass ich nach langer Zeit auch genau das bekommen habe was ich erwartet hatte.
Ich bin gut in die Geschichte reingekommen und das Buch konnte mich auch schon von Anfang an mitnehmen, obwohl die Geschichte meiner Meinung nach ein bisschen gebraucht hat bis sie richtig in Fahrt gekommen ist.
Ich hatte meine Bedenken am Anfang, ein Buch zu lesen, das teilweise von Pferden handelt. aber letztendlich hat es mir sehr gut gefallen, dass wir nicht nur die Beziehung im Vordergrund hatten, sondern auch die Tiere. Ich fand die Beschreibungen und den Umgang der Tiere sehr gut umgesetzt.


Natürlich bedient auch dieses Buch einige Klischees, was bei der inzwischen großen Menge der Bücher dieses Genre selbstverständlich ist. Allerdings fand ich gut, dass die Erotik einen nicht zu großen Anteil im Buch einnahm, sondern eher im Hintergrund gehalten wurde. 
Der  lockere und leichte Schreibstill lässt sich flüßig lesen und ist sehr angenehm. Nachdem ich die Startschwierigkeiten überwunden hatte, habe ich eine Seite nach den anderen Gelesen ohne eine Ahnung davon zu bekommen bis ich mich dem Ende nährte. Was mir besonders gefallen hat, ist die tolle Atmosphäre beim Lesen, voller Romantik und Erotik und die kurzen Kapitel die sich schnell lesen ließen. 
Es war eine locker-leichte Liebesgeschichte mit einem Touch Erotik, die mich begeistern konnte.

* Vielen Dank an den Blanvalet Verlag für die Bereitstellung eines Leseexemplars!

Gott, hilf dem Kind von Toni Morrison

Sonntag, September 24, 2017


Original: "God Help the Child" / 2014, Rowohlt Verlag, 208 Seiten, Übersetzer/-in: Thomas Piltz, gebunden mit Schutzumschlag, ★★★★☆ 4 von 5 Sterne, hier kaufen als Buch

F R E U N D S C H A F T ,   V E R L U S T   U N D   L Ü G E N 

Keine andere Autorin hat über die Jahrzehnte hin den Rassenkonflikt in Amerika so konsequent und leidenschaftlich beschrieben wie die Literaturnobelpreisträgerin Toni Morrison. "Gott, hilf dem Kind" setzt den mit "Jazz" begonnenen Zyklus fort, in dem Morrison die Situation der Schwarzen in den USA beleuchtet. Ein weiterer großer Roman der im Kampf gegen Rassismus engagierten Autorin.
Lula Ann ist ein so tiefschwarzes Baby, dass ihre Mutter Sweetness bei der Geburt fast zu Tode erschrickt und der Vater die junge Familie auf der Stelle verlässt, weil er nicht glauben kann, dass dieses Kind von ihm ist. Sweetness erzieht Lula Ann zu Gehorsam und Unterwürfigkeit, nur nicht auffallen, aus Angst vor rassistischen Angriffen.
Doch die heranwachsende Tochter sträubt sich gegen die verordnete Angepasstheit. Sie ändert ihren Namen, in Bride, kleidet sich in provokant strahlendes Weiß, macht Karriere bei einer Kosmetikfirma, verliebt sich in einen geheimnisvollen Mann und befreit sich auf ihre Weise von der Vergangenheit.
Zwei starke Frauen, zwei verschiedene Lebensentwürfe, in dem Versuch, sich zu schützen und gleichzeitig zu behaupten. Ein Roman, der zur Weltliteratur gehört.




Auf dieses Buch war ich besonders gespannt, weil es mein erster Toni Morrison Roman war und schließlich ist die Autorin schon mit dem Literaturnobelpreis gekrönt worden. Ich bin erstaunt, mit welcher Leichtichkeit die Autorin ein Bild von unserer Gesellschaft zeichnete, dass unfassbar erschüternd ist und geprägt von tiefverwurzeltem Rassismus und Kindesmissbrauch in jeder möglichen Form.
In ihrem neuen, kurzen aber sehr dichten Roman voller überraschender Wendungen, werden in wechselnden Perspektiven die Geschichten von Menschen erzählt, die alle unter einem dunklen Geheimnis aber auch unter ihrer Vergangenheit zu leiden haben. 
Gott, hilf dem Kind ist ein Buch voller Altersweisheiten, in dem es neben immer noch wirksamen Folgen des Rassismus in den USA auch um Verantwortung und um menschliche Fehlbarkeit und Schuld geht. Dabei präsentiert Toni Morrison dem Leser die verschieden Facetten des afroamerikanischen Selbsthasses, aber auch die Schatten einer schwarzen Kindheit. 
Wir begegnen vier verschiedenen Ich-Erzählerinnen, die zunächst lose Fäden verteilen, die sich erst später für dem Leser zu einem sinnvollen Ganzen zusammenfügen. Und natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte. Auch der Mann trägt, wie unsere Protagonistin, ein Kindheitstrauma mit sich herum, das dazu führt, dass die Beziehung in die Brüche geht. 


Der leichtfüßig Schreibstil mildert die Härte der Geschichte einigermaßen ab, sie verliert aber dadurch nicht ihre Wirkung. Ein angenehmer und leicht zu lesender Roman, welcher stilistisch ausgesprochen gut aufgebaut ist und dem jegliche Tiefpunkte in denen sich der Leser langweilen könnte fehlen. Ein Stück großartige Literatur, dass sich als berührend, traurig, authentisch und sehr realitätsnah erweist.
Gott, hild dem Kind ist ein Buch, dass uns Allen zeigt, welche Dämonen in uns schlummern, welche Hypotheken auf uns, ob bewusst oder unbewusst, lasten können. Wie man damit umgeht und wie und wann man los lässt.
Obwohl es Themen wie Freundschaft, das Mutter sein, Verlust, Lügen und die verschiedenen Facetten der Wahrheit aus den unterschiedlichen Perspektiven angesprochen werden, wurde dies meiner Meinung nach nur an der Oberfläche angeschnitten. Zugegebenermaßen liest sich der Roman dadurch leichtfüßig, nichtsdestotrotz fehlt die Tiefe im Bezug auf die verschiedenen Figuren aus deren Perspektiven erzählt wird. Ich finde das Buch dennoch empfehlenswert, denn es muss doch nicht immer literarische Schwerkost sein.


Murder Park von Jonas Winner | Gastrezension à la Leselaunen

Freitag, September 22, 2017


Original: "-"/2017, Heyne Verlag*, 416 Seiten, Übersetzer/-in: -, broshiert, ★★★★★ 5 von 5 Sterne, hier kaufen als Buch, eBook oder Hörbuch

Ich bin Neri, 29 Jahre alt und schreibe normalerweise für Leselaunen. Hier möchte ich die Chance nutzen, auf dem Blog von der lieben Renate eine Rezension zu verfassen und somit vielleicht auch einige von ihren Lesern kennen zu lernen und euch von einem meiner letzten Bücher zu berichten. Vielen Dank an Renate, für diese Möglichkeit.

B E T R E T E N   A U F   E I G E N E N   G E F A H R

Zodiac Island vor der Ostküste der USA: ein beliebter Freizeitpark – bis dort ein Serienmörder drei junge Frauen auf bestialische Weise tötet. Der Täter Jeff Bohner wird schnell gefasst, der Park aber geschlossen. Die Schreie der Opfer scheinen vergessen zu sein. 20 Jahre später: Die Insel soll zur Heimat werden für den Murder Park – eine Vergnügungsstätte, die mit unseren Ängsten spielt. Paul Greenblatt wird zusammen mit elf weiteren Personen auf die Insel geladen. Und dann beginnen die Morde.


Ein Vergnügungspark. Ein Thriller. Diese beiden Stichworte haben anfangs gereicht, um mich vollends für das Buch zu begeistern. Natürlich wusste ich da noch nicht, wie es mir tatsächlich gefallen würde, jedoch war das Interesse sofort geweckt. Das Cover, bestehend aus einem Negativ, tat sein Übriges um mir den Entschluss, das Buch lesen zu wollen, zu erleichtern. 

Die Beschreibung ist schon Faszination pur. Gruseliger geht´s kaum. Ich bin dem Thriller-Genre sehr zugeneigt, weswegen der Klappentext mich sofort in den Bann gezogen hatte. Irgendwie musste ich kurz an bekannte Horror-Trilogien á la "Halloween" oder "Scream" denken. Weniger auf die Handlung, als viel mehr auf die lange Zeit zwischen den Morden bezogen. Jonas Winner schaffte es mit seinem fesselnden Schreibstil, mich immer wieder mitzureissen. Ich würde so weit gehen zu sagen, dass ich seine Art zu schreiben außergewöhnlich finde.


Die Handlung selbst wird durch die Interviews mit den zwölf Beteiligten perfekt ergänzt. So entsteht nie Langeweile und es fiel mir schwer, das Buch wegzulegen. Die Suche nach dem Mörder allein, verspricht schon Spannung, aber besonders reizvoll ist die Tatsache, dass ich zu keiner Zeit einen Täter im Kopf hatte. Jeder konnte es sein. Wenn es dem Autor gelingt, die Geschichte so zu verpacken, dass ich als Leser lange nicht weiß, wer es war, dann ist die Handlung gelungen.

Mir gefiel auch das Zitat von Edgar Allan Poe am Anfang des Buches und die Datumsanzeigen vor und in den Kapiteln. Das Nachvollziehen fiel damit um einiges leichter. Großartig fand ich, wie erwähnt, die Interviews. Das macht das Buch so besonders.

*Ich bedanke mich beim Autor Jonas Winner und dem Heyne-Verlag für das Rezensionsexemplar!

Leselaunen #15

Mittwoch, September 20, 2017


Da es wieder Mittwoch ist, ist es mal wieder Zeit für die Leselaunen Aktion. Für die Neulinge unter euch, Leselaunen ist eine Aktion, die einmal in der Woche, Mittwochs, statt findet und eine Art Zustandsbericht über mein Leseverhalten und andere Kleinigkeiten, die ich mit euch teilen möchte, ist. Von Novembertochter ins Leben gerufen, findet die Leselaunen Aktion seit zwei Woche hier auf meinem Blog statt. 

M E I N   A K T U E L L E S   B U C H



Ich lese in moment zwei Bücher parallel. 
Das erste ist immer noch American War von Omar El Akkad. Ein dystopischer Roman über den nächsten amerikanischen Bürgerkrieg und das dramatische Schicksal einer Familie, im Jahr 2075. Was wird sein, wenn die erschütternde Realität der Gegenwart - Drohnenangriffe, Folter, Selbstmordattentate und die Folgen von Umweltkatastrophen - mit aller Gewalt in die USA zurückkehrt? Vor diesem Hintergrund entfaltet Omar El Akkad mit großer erzählerischer Kraft den dramatischen Kampf der jungen Sarat Chestnut, die beschließt, mit allen Mitteln für das Überleben zu kämpfen. Das zweite Buch ist ein Roman von der bekannten Autorin Daphne de Maurier - Meine Cousine Rachel, wovon bald auch die Verfilmung in die Kinos kommt. Ein faszinierender und dramatischer Spannungsroman, der neu übersetzt wurde. Seit dem Tod seiner Eltern lebt Philipp bei seinem wohlhabenden Vetter Ambrose in Cornwall – bis der langjährige Junggeselle auf einer Florenzreise überraschend heiratet. In Briefen erzählt Ambrose Philipp von seinem Eheglück mit Rachel. Mit der Zeit jedoch werden die Briefe seltener, die Inhalte verwirrender. Eines Tages trifft ein beunruhigender Hilferuf aus Italien ein: Ambrose ist an einem rätselhaften Leiden erkrankt und fühlt sich von Rachel bedroht. Philipp reist alarmiert nach Florenz, doch er kommt zu spät: Ambrose ist tot, und von der jungen Witwe fehlt jede Spur ... bis Rachel vor Philipps Tür in Cornwall steht

M O M E N T A N E   L E S E S T I M M U N G

Meine Gier nach Literatur besteht immer noch, leider habe ich momentan nicht so viel Zeit in der Woche zum lesen. Das meiste lese ich am Wochenende. 

Z I T A T   D E R   W O C H E


Your mind will believe what you continuously tell it. So tell it that you're smart, ambitious, cute andnot afraid to go for it. 

U N D   S O N S T   S O?

Bei mir geht nächste Woche meine erste Woche der Berufsschule los, ich bin nicht nur aufgeregt, sondern ich freue mich auch sehr auf diese neue Erfahrung. Ich habe mich auch nach meinem bösen Infekt sehr gut erholt und jetzt bin ich wieder im vollen Besitz meiner Kräfte um den Alltag erfolgreich bewältigen zu können. Viel anderes aus meinem Leben zu berichten gibt es momentan nicht. 
Ich hoffe wirklich, dass euch das neue Logo gefällt, ich freue mich über eure Meinungen in den Kommentaren. 

T E I L N E H M E N? 






Carrie von Stephen King

Montag, September 18, 2017


Original: "Carrie" / 1976,Bastei Lübbe Verlag, 320 Seiten, Übersetzer/-in: Wolfgang Neuhaus, broshiert, ★★★★★ 5 von 5 Sterne, hier kaufen als BucheBook oder Hörbuch

E I N   K I N G   K L A S S I K E R

Carrie war schon immer anders. Wegen ihrer unbeholfenen Art ist sie in der Schule eine Außenseiterin und wird gnadenlos gehänselt. Zu Hause leidet sie unter dem religiösen Fanatismus ihrer Mutter. Nur ein einziges Mal fühlt sich Carrie so wie alle anderen Mädchen: Als sie zum Schulball eingeladen wird. Doch der Abend endet nach einem grausamen Streich in einer Katastrophe. Denn Carrie ist beseelt von einer unheimlichen Gabe. Einer Gabe, die sie ein Inferno entfesseln lässt, gegen das die Hölle wie ein lieblicher Garten Eden aussieht …


Nach meinem ersten King Roman Joyland, wollte ich mehr von dem tollen Schreibstil und den spannenden Geschichten. Allerdings traute ich mich nicht gleich zu den dicken Wälzern zu greifen, die wir von diesem tollen Autor gewöhnt sind. Da egal wo man den Namen von Stephen King hört, auch ebenso von Carrie hört, habe ich mir gedacht, dass es die beste Fortsetzung für meinen Start mit Stephen King ist.
In Carrie spiel Stephen King mit ganz anderen Dimensionen als ich von Joyland gewöhnt war oder allgemein von Büchern. Dimensionen durch die man gleichzeitig, fasziniert, entsetzt, angeekelt und berauscht wird. Eine Leistung die heutzutage wenige bis kaum Schriftsteller erreichen, so viele Empfindungen in den Lesern beim Lesen gleichzeitig zu wecken. 
Mir fiel es oft schwer weiter zu hören oder zu lesen. Ich war oft schockiert, zum Teil wegen der Entsetzlichkeiten, die sich in dem Buch ereignen und zum anderen durch meine eigenen Gedanken dabei. Denn das, was die Hauptperson Carrie White erleben musste ist ein Albtraum. Nichtsdestotrotz blieb ich über das ganze Buch hinweg von der Geschichte fasziniert und was die Ereignisse in mir aufweckten. Obwohl die grausame Rache von Carrie viele Leben beendet, hat der Leser nicht ein einziges Mal den Gedanken, dass sie ungerecht handelt. Insgeheim liest man die Worte, die ihre grausame Rache beschreiben und denkt sich, sie haben es verdient, sie haben es alle verdient und ist schier entsetzt über seine eigene Brutalität.
Es zeigt sich schon am Schreibstil, dass der Meister des Horrors, keine Tabus und Grenzen kennt. King schont den Leser nicht und somit werden die hässlichsten menschlichen Gedanken beschrieben, die einem einen Schauer den Rücken hinunter jagen.
Darüber hinaus übt er Kritik an den verschiedensten zentralen Themen unserer Gesellschaft die auch heute noch sehr Aktuell sind, wie Mobbing, Fanatismus, Egoismus und vieles mehr. 




Stephen King erzählt aus verschiedenen Perspektiven Carries Leben, teilweise aus der der Leuten, die sie kannten, die manche Dinge miterlebt hatten, aber auch die Sicht ihrer Peiniger, die man aufhalten möchte und doch nur zusehen kann. Dabei greift King zu ungewöhnlich Mitteln, die mich vom Anfang an begeistert haben. Er benutzt Zeitungsausschnitte, Berichte aus fiktiven Büchern oder teilweise wissenschaftliche Abhandlungen um das Phänomen Carrie aufzuschlüsseln. King schafft nicht nur die Gedanken seiner Perspektivträger realistisch wiederzugeben sondern auch rasch die Geschichte voranzutreiben. Durch die vielen verschiedenen Ansichten, entsteht eine abgerundete Persöhnlichkeit unserer Protagonistin Carrie, und der Leser kann gut die Beweggründe und Gedanken verstehen. Gerade weil alle sie nur als Objekt sehen, für das sie irgendwie schon Mitleid aber vor allem Abscheu und Angst empfinden, sieht man sich als Leser zugehörig zu ihr. Aber da man weiß, was unausweichlich kommen wird weil es so kommen muss, aber nichts dagegen tun kann, verspürt man ebenfalls eine gewisse Hilflosigkeit.
Als einziger nimmt man alle Teile der Geschichte war, die sich nach und nach zu einem schlüssigen Puzzle entwickeln. Man sieht die Katastrophe, ihre Anfänge, ihre Gründe und ihre Auswirkungen, ohne etwas dagegen tun zu können.
Und nicht immer geht Srephen King dabei in chronologischer Reihenfolge vor. Er nimmt den Leser gerne bestimmte Ereignisse vorweg, fügt andere hinzu, so dass der Leser das Ende vorzeitig erfährt. Dies zerstört nicht der Spannung wie es in vielen Fällen wäre. King bricht somit buchstäblich das Herz der Leser, durch den entstehenden Wunsch das ganze Unglück aufzuhalten und dennoch nichts tun zu können.
Ich war die ganze Zeit extrem kribbelig und angespannt während ich das Buch gelesen habe, denn diese Spannung, die Brutalität und die Psychospielchen haben es eindeutig in sich! Carrie ist für mich ein durchweg spannender Roman, mit einem noch immer aktuellen Thema, der einfach ausgesprochen gut konzipiert wurde!



Leselaunen #14

Mittwoch, September 13, 2017

Eine neue Woche hat angefangen und somit ist es auch schon wieder Zeit für die Leselaune. Für die Neulinge unter euch, Leselaunen ist eine Aktion, die einmal in der Woche, Mittwochs, statt findet und eine Art Zustandsbericht über mein Leseverhalten und andere Kleinigkeiten, die ich mit euch teilen möchte, ist. Von Novembertochter ins Leben gerufen, findet die Leselaunen Aktion seit letzter Woche hier auf meinem Blog statt.

M E I N   A K T U E L L E S   B U C H 



American War von Omar El Akkad ist ein dystopischer Roman über den nächsten amerikanischen Bürgerkrieg und das dramatische Schicksal einer Familie, im Jahr 2075. Was wird sein, wenn die erschütternde Realität der Gegenwart - Drohnenangriffe, Folter, Selbstmordattentate und die Folgen von Umweltkatastrophen - mit aller Gewalt in die USA zurückkehrt? Vor diesem Hintergrund entfaltet Omar El Akkad mit großer erzählerischer Kraft den dramatischen Kampf der jungen Sarat Chestnut, die beschließt, mit allen Mitteln für das Überleben zu kämpfen.

M O M E N T A N E   L E S E S T I M M U N G

Ich lese im Moment immer noch das Buch von Omar El Akku, American War. Das liegt daran, dass ich letzte Woche kaum bis eher gar nicht zum lesen gekommen bin. Ich hab Lust auf diese Geschichte, ich bin echt gespannt was als nächstes passiert. 
Dem herbstlichen Wetter geschuldet, kehrt vor allem meine Jugendbuch- und Fantasy-Stimmung zurück. Es ist eben so, dass ich eine mega große Lust auf Lesen habe, auf alle Geschichten die mir zwischen die Finger kommen. Leider fehlt mir diese Woche mehr oder weniger die Zeit zum lesen. 

Z I T A T   D E R   W O C H E


Create new habits. Meet new people. Try a new routine. Wake up earlier. There are too many possibillities in life to be doing the same thing.

U N D   S O N S T   S O

Wie ich schon in meiner momentanen Lesestimmung erwähnt habe, geht bei mir alles drunter und drüber. Viel Zeit für mich bleibt mir leider nicht. Ich bin am Samstag zum ersten Mal in meinem Leben Tante geworden. Ein echt tolles Gefühl, dass man kaum beschreiben kann. Ich will auch wieder anfangen, auf meine Ernährung aufzupassen und mehr Sport zu machen, da ich durch die Woche in der ich krank war, ein bisschen nachlässiger geworden bin, was ich auch an dem einem oder anderen Kleiderstück bemerke. Auch meine Großelter aus Rumänien sind gerade für einen ganzen Monat zu Besuch, was mich mehr oder weniger dazu verpflichtet Zeit mit ihnen zu verbringen. Nichtsdestotrotz, will ich mir am Wochenende einige Stunden Zeit für mich selbst nehmen, da auch mein Freund zusammen mit seinem Vater zur Jagd ist und ich somit freies Haus habe. Einfach nur Lesen, vielleicht einige Serien oder Filme schauen, was leckeres, leichtes Kochen und entspannen. 

T E I L N E H M E N ?





Auf den Wellen des Glücks von Petra Schier | Gastrezension à la Leselaunen

Montag, September 11, 2017


Original: "-"/ 2017,  Mira Taschenbuch, 110 Seiten, Übersetzer/-in: -, Einzelband ,★★★☆☆ 3 von 5 Sterne, hier kaufen als eBook

Ich bin Neri, 29 Jahre alt und schreibe normalerweise für Leselaunen. Hier möchte ich die Chance nutzen, auf dem Blog von der lieben Renate eine Rezension zu verfassen und somit vielleicht auch einige von ihren Lesern kennen zu lernen und euch von einem meiner letzten Bücher zu berichten. Vielen Dank an Renate, für diese Möglichkeit.

L E B E N S F R E U D E ,  H U N D E F R E U D E   U N D   L U S T   A U F ' S   V E R E I S E N

Eine Pause von der Männerwelt, das hat Silvana sich vorgenommen. Zu viele Risse hat ihr Herz schon bekommen, wenn wieder einmal eine Liebe zerbrach. Seit zwei Jahren ist sie jetzt schon Single und zur Belohnung beschließt sie, eine Kreuzfahrt in die Karibik zu machen. Doch dann begegnet Silvana auf dem Schiff dem umwerfenden Marcos Costales und plötzlich geraten all ihre guten Vorsätze mächtig ins Wanken. Könnte dieser Mann wirklich ihre große Liebe sein? 


Das Buch habe ich durch Zufall entdeckt und war vor allem von dem Cover sofort angetan. Es versprüht soviel Lebensfreude, Lust auf´s Verreisen und weckt den Hundefreund in mir. Die Fotografie finde ich sehr gelungen und zur Handlung absolut stimmig.

Der Schreibstil liest sich flüssig und es fällt leicht, dranzubleiben. Da es sich um einen Kurzroman handelt, war ich an zwei Nachmittagen mit dem Buch durch. Ich war gerade darauf so neugierig. Zu wissen, wie es ist, ein Buch zu lesen, welches eine Geschichte auf nur knapp 100 Seiten erzählt.


Und nun zur Handlung des Buches. Begonnen wird mit einem kurzen Prolog aus der Sicht eines Hundes. Das mag ganz witzig sein, war mir dann aber viel zu befremdlich und irgendwie auch zu kitschig. Da es sich um ein Buch für Erwachsene handelt, wirkte das etwas albern und der Sinn dahinter erschließt sich mir auch nicht recht. 
Was ich dagegen sehr ansprechend finde, ist der Handlungsort: ein Schiff. Für eine Liebesgeschichte gibt es sicher schlechtere Locations. Auch besonders ist das Alter der Protagonisten. Silvana und Costales sind Ü50, was in modernen Romanzen eher selten der Fall ist. 

Ich möchte, gerade weil es ein Kurzroman ist, nicht zu viel vorweg nehmen. Es ist eine leichte Geschichte mit authentischen Charakteren und einem niedlichen Hund. Als kurze Urlaubslektüre oder Zeitvertreib für den Sonntag-Nachmittag ist das Buch perfekt. Die Geschichte ist romantisch und schön geschrieben. 
Ich habe für mich aber feststellen müssen, dass mich ein Buch, welches relativ schnell beendet ist, mich nicht ganz fangen kann. Dazu muss es einfach intensiver sein, die Handlung detaillierter und die Charaktere etwas ausgearbeiteter. Alles in allem aber ein netter Kurzroman.

Leselaunen #13

Mittwoch, September 06, 2017


Hallo ihr lieben,
und herzlich Willkommen! Heute, nach sehr langer Zeit, komme ich mit einem Leselaunen Beitrag um die Ecke. Aus guten Grund, meine Lieben, denn ab dieser Woche wird die Aktion leider nicht mehr auf dem Blog von Lara von Bücherfantasien sondern hier, auf meinem Blog stattfinden. Leider hat die liebe Lara keine Zeit mehr sich um die Aktion zu kümmern und da ich nicht wollte, dass die Aktion untergeht habe ich sie übernommen.

Für die Neulinge unter euch, Leselaunen ist eine Aktion, die einmal in der Woche, Mittwochs, statt findet und eine Art Zustandsbericht über mein Lesevarhalten und andere Kleinigkeiten, die ich mit eucht teilen möchte, ist. Von Novembertochter ins Leben gerufen wird die Leselaunen Aktion ab jetzt von mir weitergeführt. 

M E I N   A K T U E L L E S   B U C H


American War von Omar El Akkad ist ein dystopischer Roman über den nächsten amerikanischen Bürgerkrieg und das dramatische Schicksal einer Familie, im Jahr 2075. Was wird sein, wenn die erschütternde Realität der Gegenwart - Drohnenangriffe, Folter, Selbstmordattentate und die Folgen von Umweltkatastrophen - mit aller Gewalt in die USA zurückkehrt? Vor diesem Hintergrund entfaltet Omar El Akkad mit großer erzählerischer Kraft den dramatischen Kampf der jungen Sarat Chestnut, die beschließt, mit allen Mitteln für das Überleben zu kämpfen.

M O M E N T A N E   L E S E S T I M M U N G 

Im Moment bin ich froh, wenn ich überhaupt zum lesen komme. Ich liege schon die ganze Woche mit einem Infekt flach im Bett, mit Fieber und ohne eine Art vom Kraft. Auch das Lesen fällt mir mehr oder weniger schwer. Vor allem das Buch von Omar El Akkad, das eine sehr schwere Thematik behandelt, musste ich mal für längerer Zeit auf Eis legen.
Nichtsdestotrotz bin ich hungrig nach tollen Geschichten, die mich unterhalten können und für sich begeistern. Was ich leider in letzter Zeit immer wieder weniger finde. Ich würde aber trotzdem alle Bücher die bei mir vorliegen alle gleichzeitig lesen. Die Lust am Lesen, fehlt daher nicht, leider nur die Kraft. 

Z I T A T   D E R   W O C H E

Get up, dress up, show up
          and never give up.

U N D   S O N S T   S O

Dadurch das ich seit drei Tagen nicht raus gegangen bin, mal höchsten mich bis auf die Couch gezwungen habe, gibt es bei mir diese Woche nicht so viel zu erzählen. Ich weiß, toller Anfang für diese Aktion! Nichtsdestotrotz freue ich mich sehr auf die kommenden Wochen, wo ich vielleicht das eine oder andere Details aus meinem Leben verraten werde.

T E I L N E H M E N ?


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