Blogging Renate: Das Ende einer Ära

Donnerstag, Dezember 07, 2017


Ich lass es einfach raus und rede es mir von der Seele - aber lasst es mich bitte zu Ende erklären, okay?
Mit dem neuen Jahr wird es kein Blogging Renate mehr geben.

Macht euch bitte keine Sorgen, ich bin noch nicht fertig mit dem Bloggen, nein. Ich lasse nur mein Blogging Renate los und erfinde mich neu.

Seit ich meinen Blog gestartet habe, hat sich vieles in meinem Leben verändern, ich habe mich verändert. Vieles ist seitdem passiert, so vieles, dass ich die ganzen Ereignisse gar nicht kurz fassen kann - außer ich bleibe bei vieles ist seitdem passiert. Vor allem im letzten Jahr hat sich in meinem Leben einiges verändert und in dieser Zeit habe ich mich auch verändert. Ich bin heute ein völlig anderer Menschen, eine völlig andere Renate als die, die 2014 Blogging Renate gestartet hat.

Ich habe mich als Mensch, professionell und in allem was dazwischen hingehört, weiter entwickelt. Meine Interessen sind weit über Bücher hinaus gewachsen, aufgrund einer handvoll sehr bedeutsamer Lebensereignisse.

Aus diesem Grund und auf Grund einiger technischer Probleme, die mir im letzten halben Jahr immer wieder zum Verhängnis geworden sind, habe ich mich entschieden weiter zu gehen, die Seite umzublättern und ein neues Kapitel zu beginnen - und ich hoffe, dass ihr weiterhin für die Fahrt mitkommen werdet.

Ihr habt bestimmt bemerkt, dass in der letzten Zeit der Blog-Inhalt auf sich warten lässt und das auf Grund meines geheimen Projekts. Ich arbeite zusammen mit meinem Freund an einem neuen Blog - unserem gemeinsamen Blog - den wir am 1. Januar online stellen werden.


Sunday Boulevard wird die wichtigsten Säulen unseres Leben vorstellen. Bücher, Serien, Filme, Spiele, Organisation, Beauty, Reisen, Photography und vieles mehr.
Wir haben lange überlegt ob Lukas als Gelegenaheitsrezensent und Mitwirkender auf meinem Blog einsteigen soll, allerdings wären so viele Konflikte entfacht worden und wir hätten uns das Leben einfach nur schwerer gemacht. Zusammen einen neuen Blog zu startet, ist die perfekte Lösung, aber auch eine Idee die mich sehr begeistert und freut.
Vieles von diesem Blog werdet ihr auf Sunday Boulevard  wieder finden, die vielfältigen Bücherbesprechungen aus unterschiedlichsten Genres, das Shakespeare - Projekt, die Inspiration Beiträge und zahlreiche Freebies für Desktop und Handy.
Hinzukommen werden allerdings noch weitere Bereich die mich interessieren, wie Organisation, Beauty & Lifestyle, Bereiche die meinen Freund Lukas interessieren wie zum Beispiel Play Station- und Brettspiele , Film- und Serienrezensionen, Film- und Serien-Tipps und selbstverständlich Bereiche, die uns beide betreffen wie zum Beispiel Reisen und die Photographie.

Also Prost, Leute!
Auf neue Anfänge, weitere Entwicklungen und noch mehr Geschichten.

Ich hoffe, ihr werden weiterhin mit mir, mit uns auf die Reise gehen - und ich hoffe, dass ihr euch einen Moment Zeit nehmt, um eure Gedanken, Vorschläge und euer Feedback mit mir zu teilen, um mir zu helfen, den neuen Blog zu einem besseren täglichen Ziel für euch zu machen.

Ich danke euch unendlich für eure anhaltende Unterstützung und Liebe! Es bedeutet die Welt für mich!

Noch einen fröhlichen Tag wünscht euch,
Renate x

Zu Ende Gelesen | Die Desillusion von Literatur

Montag, Dezember 04, 2017


Seit langem habe ich nicht mehr so viele Bücher an einem Stück gelesen, die sich als so klare Reinfälle erwiesen. Nach dem ich lange überlegt habe, ob ich euch diese Bücher vorstellen soll und wie ich es tun soll, denn es kommen nicht genug Wörter zusammen für eine Buchbesprechung, habe ich mich für diese Form von Beitrag entschieden. Die folgenden Bücher erwiesen sich für mich als echte Desillusionen der Literatur, nichtsdestotrotz möchte ich euch diese Bücher vorstellen ohne viele Wörter darüber verlieren zu müssen. 

Babylon von Yasmina Reza*

Ein Buch über einen Mord, der lange auf sich warten lässt und eher sich mich unwichtigen Nebenerzählungen beschäftigt. Als ich dachte, dass das Buch doch noch Fahrt aufnimmt, starb der letzte Funken Hoffnung, brutal ertrunken in Erzählungen zum Thema Vorhänge. Ein Roman, der trotz dem einladenden Klappentext, sich als ein große Enttäuschung für mich herausstellte.

 Grand Hotel Angst von Emma Garnier*

Die Intention der Autorin, einem alten leerstehenden Hotel, das tatsächlich existiert hat, wieder ein bisschen Leben einzuhauchen endete mit Anarchie. Grand Hotel Angst bietet eine ausgelaugte Geschichte ohne jegliche Art von Grusel. Viel mehr kam es mir so vor, als würde die Autorin überhaupt keine Ahnung haben was sie eigentlich mit der Geschichte erreichen wollte, ob es ein Krimi, Thriller, Horror oder Drama werden soll. Mann findet ein Gewirr an Genres und ein Ende ohne Hand und Fuß vor.


Lola von Julia Estève*

Die Protagonistin, ein junge Frau die sich durch das Leben - und Paris - vögelt und  an deren Füßen einen großen Anzahl an Männern liegt. Um nichts weiteres geht es mehr oder weniger in diesem kurzen Büchlein. In keinem Buch habe ich je so viel Frust und Selbsthass und das ohne jegliche Entwicklung oder Lösung der Charaktere erlebt. Eine grobe Beleidigung an alle Frauen und das weibliche Geschlecht!



Vielleicht geht es euch genauso oder habt ihr eine der Bücher geliebt?
Lasst es mich in den Kommentaren wissen.

*Vielen Dank an den Hanser, Penguin und Rowohlt Verlag für die Bereitstellung eines Leseexemplars!

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